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19.04.2001 Skinheads
= Neonazis?
18.10.2001 Antifaschismus
in der DDR - staatlich verordnet?
** Zu unserem Referenten Genossen Emil Carlebach . Die Vorträge beginnen jeweils um 19.00 Uhr in der
"Sumpfblume" in Hameln (in der Regel: jeden dritten Dienstag
im Monat) Che Guevara -Meine Träume kennen keine Grenzen ReferentIn: Antifaschistische Aktion
Hameln - Pyrmont
Referentin: N.N.
Patriachat und Matriachat Referentin: N.N. Donnerstag, 15.März 2001, 19.00 Uhr " Skinheads=Neonazis?" Referent: N.N.
8. Mai - der Tag der Befreiung Stiften
gehen – die Entschädigung der ZwangsarbeiterInnen Referent: Prof. Dr. Gerd Fischer, CDU Das
schlimmste Verbrechen der Menschheit der deutsche Faschismus hat nicht nur
Millionen Menschen in KZ´s umgebracht. Auch durch Zwangsarbeit wurden 100.000de
Menschen vernichtet. Zwangsarbeiterlager gab es in jeder Stadt, in fast jedem
Dorf. Die Zwangsarbeiter wurden vom Bahnhof in die Zwangsarbeiterlager
getrieben, von dort aus in die Betriebe. Die Zwangsarbeit war allgegenwärtig. Nur
die deutsche Bevölkerung will davon wieder einmal nichts gewusst haben.
Insbesondere die deutschen Betriebe, die die Zwangsarbeiter angefordert und
ausgebeutet hatten, versuchen sich bis heute aus ihrer Verantwortung zu stehlen.
Zehn Millionen Menschen, die zwischen 1939 und 1945 als ZwangsarbeiterInnen oder
KZ-Häftlinge arbeiten mussten, sind bisher nicht entschädigt worden. Nicht aus
später Einsicht, sondern weil es gut für´s Geschäft ist, wollen Wirtschaft
und Regierung nachdem sie jahrelang gefeilscht haben, Stiften gehen. Mit ganzen
5.000 Mark pro Kopf soll die Schuld ein- für allemal beglichen sein, Ablaß für
die historische Verantwortung inbegriffen.
ReferentIn: N.N. Seit
einigen Jahren betreibt die "Neue Rechte" die Infiltration der
Darkwave- und Gothic-Szene. Mittlerweile sind auch Teile der militanten Rechten
auf den Zug aufgesprungen - zu verlockend ist das vielfältige Szenepotential
aus Bands, Labels und Fanzines. Neo-Folk
ist eine modernisierte Neuauflage von Folklore-Musik, die teils mit naturreligiösen
oder romantischen, teils kämpferischen, opferbereiten Texten untermalt wird.
Eindeutige rechtsextreme Statements sind selten, viel eher lebt die Musik von
ihren Andeutungen und ihrem Bezugsrahmen. Den bildet in der deutschen Neo-Folk
Szene das Dresdener Darkwave-Magazin „Sigill“ bzw. jetzt „Zinnober“ von
Stephan Pockrandt. In
der Zeitschrfit werden Autoren und Denker der „Konservativen Revolution“ und
des italienischen Faschismus sowie NS-Künstler wie Riefenstahl, Breker oder
Thorak präsentiert. Ebenso
orientiert sind die Label „Eis und Licht“, „Stateart“, „Nocturne“
etc. . Im
Mittelpunkt der Betrachten stehen die rechtsextremen Akteure sowie die Bands „Death
in June“, „Dies Natalis“, „Kapo!“, „Lws Joyeaux de la Princesse“,
„Kirlian Camera“, „ostara“, „Aurum Nostrum“, „Tyr-Mannen“ und
„Hekate“ Was eigentlich „Darkwave“ ist und wie stark der Einfluss der Neofaschisten ist oder ob Darkwave neofaschistisch ist, wollen wir mit dieser Veranstaltung klären.
Das Verbrechen der deutschen Besatzer in Griechenland und die Frage der Entschädigung der Opfer – zwei düstere Kapitel in den deutsch-griechischen Beziehungen Referent: Dr.phil.
Martin Seckendorf, Historiker Der
Historiker Dr. phil. Martin Seckendorf, geb. 1938, beschäftigt sich als
Historiker in Berlin seit über 20 Jahren mit der deutschen Besatzungspolitik in
Griechenland. Er ist Mitherausgeber der achtbändigen Dokumentenedition Europa
unterm Hakenkreuz und Autor des Bandes 6 in dieser Reihe. Der Band 6 behandelt
die deutsche Besatzungspolitik in Jugoslawien, Griechenland, Albanien, Italien
und Ungarn. Unter dem Titel „Hellas unterm Hakenkreuz“ ist 1991 ein
Dokumentenband in griechischer Sprache in Athen veröffentlicht worden. Hinzu kommen
zahlreiche Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden, darunter der Beitrag
mit dem Titel „Ein einmaliger Raubzug. Die Wehrmacht in Griechenland 1941 bis
1944“ in dem von J. Klotz hrsg. Band „Vorbild Wehrmacht?
Wehrmachtsverbrechen, Rechtsextremismus und Bundeswehr“, Köln 1998. Die griechische Provinzregierung von Böotien hatte den Referent als Sachverständigen zu einer Konferenz über Entschädigungsfragen, die in Delphi stattfand, geladen. In Begleitprogrammen zur „Wehrmachtsausstellung“ hat der Referent in Dortmund und Kiel über die deutsche Okkupationspolitik in Griechenland Vorträge gehalten. Weiter ist der Referent Vorstandsmitglied der Berliner Gesellschaft für Faschismus- und Weltkriegsforschung e.V.. Griechenland wurde am 06.
April 1941 ohne Kriegserklärung von Deutschland heimtückisch überfallen.
Diese unprovozierte Aggression war das erste Verbrechen der Deutschen gegen
Griechenland sowie die Voraussetzung und vielfach Ursache für alle weiteren,
dem griechischen Volk zugefügten Leiden und aufgebürdeten Lasten. Im Verlauf
der Aggression und der Besetzung wurden von den deutschen Okkupationsorganen,
meist unter dem Deckmantel der Bekämpfung des Widerstandes, massenhaft und
fortgesetzt schwere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begangen.
Verantwortlich waren dafür in erster Linie Einheiten und Dienststellen der
Wehrmacht als Inhaber der vollziehenden Gewalt im okkupierten Griechenland. Die
Menschenverluste Griechenlands aufgrund der deutschen Aggression und Okkupation
betrugen 7,2 % der Vorkriegsbevölkerung. Damit steht das Land weltweit an 4.
Stelle in der traurigen Statistik über die Menschenverluste im 2. Weltkrieg.
Hinzu kommen gewaltige Zerstörungen und ungeheure wirtschaftliche Schäden
durch einen in der Kriegsgeschichte bis dahin
einmaligen Raubzug der deutschen Besatzer. Die Bundesregierung weigert sich bis heute, die Opfer und deren Hinterbliebene zu entschädigen. Gefördert
wird diese Haltung dadurch, dass in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung die
Tragödie des griechischen Volkes während der deutschen Besetzung fast
unbekannt, die deutsche Herrschaft in Griechenland 1941-1945 im Geschichtsbild
der Deutschen noch immer weitgehend ein „weisser Fleck“ ist.
Referent: N.N.
Militaristisch-Nationalistische „Denkmäler“ stehen im Westen Deutschlands in fast jedem Dorf. Gedacht werden soll damit aber nicht etwa der Opfern dieser Kriege, sondern der deutschen Helden, die angeblich „ihr Leben für das Vaterland geopfert“ hätten. In Hameln finden wir derartige „Denkmäler“ in Schulen (z.B. im Schiller-Gymnasium), auf Friedhöfen, auf speziell dafür eingerichteten Plätzen, in Kirchen etc. In der Hamelner Münster Kirche befindet sich u.a. eine Tafel für die gefallenen deutschen Hamelner Soldaten des 1. Weltkrieges, geziert mit den Emblemen des deutschen Militarismus, dem „Eisernen Kreuz“. Die deutschen Soldaten mordeten ohne Erbarmen, bestialisch mit Giftgas, mit Kugeln, Geschossen, Granaten, Bomben, mit Feuerwerfern, mit ihrem Bajonett, mit ihrem Messer, sie morden, vergewaltigen, verstümmeln, entführen, brandschatzen, vernichteten alles, was ihnen vor die Flinte kam: Soldaten, Männer, Frauen und Kinder. Mit absoluter Kriegsbegeisterung fuhren die meisten jungen Soldaten zu Kriegsbeginn an die Front. Parolen wie „Jeder Stoß ein Franzos!“ oder jeder „Jeder Schuss ein Russ!“ fanden sich aber nicht nur in den Köpfen der Soldaten, auch in der „Heimat“ waren die Kriegsgegner in der Minderheit. Wie konnte dieser einzigartig aggressive Militarismus in die Köpfe der Deutschen kommen und zur Mehrheitsmeinung der Deutschen werden?
ReferentIn:
Antifa Quedlinburg Die
„Unterdrückung“ in der DDR gegenüber ihren BürgerInnen ging soweit, dass
jeder Mensch offiziell antifaschistisch orientiert sein musste, um „etwas“
in diesem Staat werden zu können. Keine Chance hatte mensch beruflich oder
kulturell, wenn er oder sie sich rassistisch gab oder offen äußerte. Sobald
also jemand seine eigene in die rechte Richtung gehende Meinung zum Besten gab,
musste diese Person mit für sich negativ auswirkenden Konsequenzen rechnen. Was für ein Staat ist das, der Antifaschismus, ausgehend von der Erfahrung mit dem „Nationalsozialismus“ als Staatsdoktrin erhebt und dies seinen Bürgerinnen und Bürgern von den Kinderschuhen an beibringt und welcher keinen rassistischen Gedanken auch nur zulässt? Wenn also ein Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern nicht die Freiheit lässt, zu entscheiden, ob sie sich gegen den Faschismus positionieren, sondern sie quasi zwingt AntifaschistIn zu sein, kann mensch nicht auch die Verantwortung bei diesem Staat sehen, dass es heute so viele Menschen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gibt, die den demokratischen Gedanken nicht zugänglich sind und sich gegen den Faschismus entschieden haben? Immerhin waren diese jungen Menschen, die heute etwa um die 20 sind, ja auch circa vier Jahre dem sozialistischen Schulsystem ausgesetzt. Ist es da nicht verständlich, dass diese unsere Demokratie- und Toleranzvorstellung nicht teilen?!? Und woran liegt es, dass auch in den Neuen Ländern der Nazi-Terror überhand nehmen konnte? Donnerstag, 18. Oktober 2001, 19.00 Uhr Börse und Aktien - Einfluss auf die Wirtschaft oder nur ein Spiel? ReferentIn: Naturfreundejugend Göttingen Immer
wieder gern präsentiert werden Aktienspiele in den Schulen. Mit
Begeisterung spielt SchülerIn AktionärIn. Zumindest auf dem Papier, kann
wer geschickt Aktien kauft und verkauft, reich werden. Der
gesellschaftliche Reichtum wird danach über Aktien erwirtschaftet. Mit
unser Veranstaltung wollen wir über die ökonomischen Hintergründe von Börse
und Aktien informieren. Dabei wird natürlich auch die Frage geklärt, wer in
diesem Wirtschaftssystem den gesellschaftlichen Reichtum schafft und wer ihn
bekommt. Ist
die Börse nur eine Form des kapitalistischen Handels, auf dem Verkäufer, Käufer
und Vermittler spekulative Geschäfte über bestimmte Waren, Wertpapiere,
Devisen, Frachten, Versicherungen etc. abschließen? Löst
das Fallen der Aktienkurse Wirtschaftskrisen aus oder bestimmen die
Wirtschaftskrisen den Kurs der Aktien? Wer ist Eigentümer der Aktien und hat
der „Kleinaktionär“ überhaupt Einfluss? Lars Martin wir diese und andere Fragen beantworten.
Neofaschismus und Rassismus in Hameln-Pyrmont- Was können wir tun? ReferentIn: Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont Donnerstag, 20. Dezember 2001 |
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Datum der letzten Änderung: 09.11.1999