Satire!!
Deister- und Weser-zeitung
ein kommentar zur rechten zeit

 Pressefreiheit

Mancher las sich schon der Deister-

und der Weserzeitung Kleister,

selbstverachtend ohne Scham

durch, bis ihm das Kotzen kam.

 

Hei! Da konnte er erleben,

wie die Schreiberlinge streben,

frei zum Badenweiler Marsch,

tief in ihres Meisters Arsch.

 

Trotzdem sind die Meinungsspießer

auch nicht brauner als der Griesser.

Denn der sitzt ja selber gern,

weich im After seiner Herrn.

 

Und so suhlt der Schreiberschimmel,

daß es stinkt hinauf zum Himmel,

pressefrei, demokratief,

sich im nationalen Mief.

 

Diese Manipula-Toren

fälschen schamlos, unverfroren

die Ereignisse der Welt.

Hauptsache, es rollt das Geld.  

 

Denn als Herr(mann A-Punkt Griesser)

wacht ein rechter Oberspießer,

mit markantiger Visage

über seine Schreibbagage.

 

Wer hier Rückgrat zeigt und Ehre,

der verzichtet auf Karriere.

Und so buckelt, schlecht als Recht,

sich nach oben mancher Knecht.

Haifisch

 


150 Jahre Dewezet - ein Grund zum Feiern?

Die Deister - und Weserzeitung feierte am 23.Juni 1998 ihren 150. Geburtstag. Eine Zeitung, die schon immer zwischen einer nationalkonservativen und faschistischen Richtung schwankte. Bereits vor 1933 unterstützte die Dewezet das Wahlbündnis der NSDAP. Eine sogenannte Gleichschaltung im Jahre 1933 war für die DWZ nicht erforderlich. Sie war längst auf Linie der Hitler-Faschisten. Die Hetze gegen Juden, Sozialdemokraten und Kommunisten war der Dewezet immer Herzenssache. Davon wollten sie auch nach der Befreiung nicht ablassen.

 

Die beste Zeit der Dewezet war vom 21. Juni 1945 bis zum 20. September 1949. Da war die Dewezet nämlich verboten. Sie bot nicht die Gewähr für eine demokratische Berichterstattung. Von der Dewezet und vom Faschismus befreiten uns die alliierten Truppen. Jetzt sind die Befreier sogar aus der BRD abgezogen. Da müssen wir uns wohl selber helfen.

 

Pressefreiheit

Wie die DWZ mit Pressefreiheit umgeht, zeigt sich zum einen an ihrer Berichterstattung zum anderen aber auch darin, daß nur Meinungen zugelassen werden, die Griesser genehm sind. Andere Meinungen werden untergebuttert und dürfen nicht gedruckt werden.

 

Heute glänzt die Dewezet mit einer rassistischen, revanchistischen, ja teilweise revisionistischen Berichterstattung. Die DWZ ist mit ihren Redakteuren Griesser, Wünsche, Behmann etc. nach wie vor an der Grenze zwischen nationalistisch-konservativer und faschistischer Berichterstattung.

 

Enteignet die Dewezet!

Für eine demokratische Berichterstattung!

 

 

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Datum der letzten Änderung: 17.05.2001