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Geschichte der ArbeiterInnenbewegung Antifaschistischer
Widerstand in Berlin
Die
Selbstbefreiung des KZ Buchenwald Antifaschistischer
Widerstand in Hamburg Kriege im 20. Jahrhundert
Seminar vom 06.-08.04.2001 in der Gedenkstätte KZ Buchenwald Erinnerung für die Zukunft zum Jahrestag der Selbstbefreiung (Kosten: DM 50,-- / Vorheriges schriftlich-verbindliche Anmeldung ist erforderlich) ![]() Für die Überlebenden der Verfolgung durch den "Nationalsozialismus" war und ist der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung. Der 8. Mai besiegelte den militärischen und politischen Sieg über den deutschen Faschismus. Für die Deutschen, die den Nationalsozialismus getragen und unterstützt hatten, war der 8. Mai der Tag der Niederlage. Die meisten Täter wurden für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen. Anlass für uns, das Vermächtnis der ehemaligen Häftlinge wach zu halten und die neue Konzeption der Gedenkstättenarbeit kennen zu lernen. Wochenendseminar vom 19.-21. Oktober 2001 Kriege im 20. Jahrhundert Referent: Prof. Reinhard Kühnl Reinhard Kühnl studierte Politikwisseschaften, Geschichte, Soziologie und Germanistik an den Universitäten Marburg und Wien. Seit 1971 ist er Professor für wissenschaftliche Politik an der Universität Marburg. 1973 erhielt er die Gastprofessur an der Universität Tel Aviv. Seit 1974 ist er Mitarbeiter an einem von der UNESCO geförderten Projekt über den europäischen Faschismus. 1972 ist er Initiator der Neugründung des Bundes demokratischer Wissenschaftler und seither im Bundesvorstand.
Kaum
60 Jahre nach dem Überfall der Deutschen gegen Polen am 01.09.1939
haben wieder deutsche Truppen Krieg geführt. Nato, WEU und Bundeswehr
änderten ihre „verteidigungspolitischen“ Richtlinien dahingehend
ab, dass Kriege gegen jeden geführt werden können, der die eigenen
Interessen antastet. Wird
Krieg das Instrument zur Durchsetzung der Interessen im 20.
Jahrhundert? Gibt es Kriege nicht
"schon immer“? War es der Kapitalismus, der die Kriege
unser Epoche erzeug hat: die Kolonialkriege wie die beiden Weltkriege?
Was war das Besondere an den Kriegen des Faschismus?' Worum ging es in
den Kriegen der neuesten Zeit: in Vietnam, im Golfkrieg 1991, im
Jugoslawienkrieg 1999?
Mit welchen Ideologien wurden die Kriege gegenüber der Bevölkerung
gerechtfertigt? Warum hat die Bevölkerung vielfach mitgemacht? Was
sagt das Völkerrecht zu diesen Kriegen?
Referent: Helmut Morcinek "Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens." zit. nach Karl Marx Ist dieses provokatorische Zitat heute noch aktuell? Warum heute eigentlich noch "politische Ökonomie"? Wie funktioniert eigentlich diese "Wirtschaft" und was hat dies mit Politik zu tun? Wie kommt es zu Massenarbeitslosigkeit? Wie zu Kriegen? Lassen sich diese und andere Probleme im Rahmen dieser Wirtschaftsordnung lösen? Im welchem Verhältnis stehen Politik und Ökonomie? Diesen und anderen Fragen wollen wir uns mit diesem Seminar annähern. Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit den ökonomischen Gesetzen und der Tätigkeit der Menschen und dem Wesen der kapitalistischen Ausbeutung - dem Grundwiderspruch des Kapitalismus. Wir betrachten die Gesetze der Produktion und Reproduktion des materiellen Lebensunterhaltes (Produktion in engerem Sinne sowie Distribution, Zirkulation und Konsumtion) der Menschen, die Gesetze der Produktionsverhältnisse in ihrer Einheit mit den Produktivkräften. Es geht um Kapital und Arbeit, um die Hintergründe zum Kapital- und ArbeitnehmerInnen - Kreislauf. Das Seminar richtet sich in erster Linie an jüngere KollegInnen, die sich mit dem Thema bisher noch nicht auseinandergesetzt haben.
Die Seminare finden im Landkreis Hameln-Pyrmont statt. Sie beginnen am Freitag und enden am Sonntag nachmittag. Für die Teilnahme ist eine rechtsverbindliche Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung hat spätestens 3 Wochen vor Seminarbeginn zu erfolgen. Nach Anmeldung erfolgt die Zusendung der TN-Unterlegen wie der Anreisebeschreibung. Die Seminare werden von der Arbeit und Leben in Kooperation mit der Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont durchgeführt.
Für die Teilnahme ist eine vorherige schriftlich verbindliche Anmeldung an: Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont, Postfach 100801, 31758 Hameln erforderlich.
A n m e l d u n g Hiermit melde ich __Personen zu der Veranstaltung am ____________ zum Thema _____________________ an. Name___________________ Vorname_____________________ Str._____________________ Plz________ Ort____________________ Telefon__________________ Anruf von _______ bis _______ Uhr möglich Fax______________________________ E-Mail____________________________ Der Teilnahmebeitrag beträgt DM Pro Person. Der Betrag wird auch bei Nichtteilnahme fällig. Der Preis beinhaltet die Unterbringung/Frühstück und die Seminarteilnahme. Fahrtkosten entstehen zusätzlich. ________ ____________________ __________________________________ Datum Ort Unterschrift (bei Minderjährigen der gesetzliche Vertreter) Die Anmeldung bitte rechtzeitig an folgende Anschrift senden: Antifa Hameln-Pyrmont, Postfach 100801, 31758 Hameln Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Arbeit und Leben Niedersachsen e.V. statt. Nach der Anmeldung werden TN - Unterlagen sowie Anreisebeschreibung zugesandt. |
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Datum der letzten Änderung: 17.05.01