Wochenendseminare
2001

Geschichte der ArbeiterInnenbewegung
Zu den Gräbern von Rosa und Karl
12. - 14. Januar 2001 in Berlin
jw und antifa konferenz

Antifaschistischer Widerstand in Berlin
09. - 11. Februar 2001 in Berlin


Einführung in die politische Ökonomie
Grundlagen, Helmut Morcinek
22. - 24. März 2001 in Hameln

Die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald
06. - 08. April 2001 in Weimar, Buchenwald

Antifaschistischer Widerstand in Hamburg
17.-19. August 2001 in Hamburg

Kriege im 20. Jahrhundert
Prof. Dr. Kühnl 19.-21.10.2001 in Hameln

Was tun gegen Neofaschismus in Hameln-Pyrmont
Dezember 2001 in Hameln 

 


 Seminar vom 06.-08.04.2001

in der Gedenkstätte

KZ Buchenwald

“Erinnerung für die Zukunft”

zum Jahrestag der Selbstbefreiung

(Kosten: DM 50,-- / Vorheriges schriftlich-verbindliche Anmeldung ist erforderlich)

Für die Überlebenden der Verfolgung durch den "Nationalsozialismus" war und ist der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung. Der 8. Mai besiegelte den militärischen und politischen Sieg über den deutschen Faschismus. Für die Deutschen, die den Nationalsozialismus getragen und unterstützt hatten, war der 8. Mai der Tag der Niederlage. Die meisten Täter wurden für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen.

Anlass für uns, das Vermächtnis der ehemaligen Häftlinge wach zu halten und die neue Konzeption der Gedenkstättenarbeit kennen zu lernen.


Wochenendseminar vom 19.-21. Oktober 2001

Kriege im 20. Jahrhundert

Referent: Prof. Reinhard Kühnl

Reinhard Kühnl studierte Politikwisseschaften, Geschichte, Soziologie und Germanistik an den Universitäten Marburg und Wien. Seit 1971 ist er Professor für wissenschaftliche Politik an der Universität Marburg. 1973 erhielt er die Gastprofessur an der Universität Tel Aviv. Seit 1974 ist er Mitarbeiter an einem von der UNESCO geförderten Projekt über den europäischen Faschismus. 1972 ist er Initiator der Neugründung des „Bundes demokratischer Wissenschaftler„ und seither im Bundesvorstand.

 

Kaum 60 Jahre nach dem Überfall der Deutschen gegen Polen am 01.09.1939 haben wieder deutsche Truppen Krieg geführt. Nato, WEU und Bundeswehr änderten ihre „verteidigungspolitischen“ Richtlinien dahingehend ab, dass Kriege gegen jeden geführt werden können, der die eigenen Interessen antastet.

 Wird Krieg das Instrument zur Durchsetzung der Interessen im 20. Jahrhundert? Gibt es Kriege nicht  "schon immer“? War es der Kapitalismus, der die Kriege unser Epoche erzeug hat: die Kolonialkriege wie die beiden Weltkriege? Was war das Besondere an den Kriegen des Faschismus?' Worum ging es in den Kriegen der neuesten Zeit: in Vietnam, im Golfkrieg 1991, im Jugoslawienkrieg 1999? Mit welchen Ideologien wurden die Kriege gegenüber der Bevölkerung gerechtfertigt? Warum hat die Bevölkerung vielfach mitgemacht? Was sagt das Völkerrecht zu diesen Kriegen?

 

Diesen und anderen Fragen wollen wir uns auf dem diesjährigen Seminar mit Prof. Dr. Kühnl widmen.

DM 70,-- TN-Gebühr

Politische Ökonomie heute?!

Referent: Helmut Morcinek

Wochenendseminar vom 22.03.  - 24.03.2001

 "Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens." zit. nach Karl Marx

Ist dieses provokatorische Zitat heute noch aktuell? Warum heute eigentlich noch "politische Ökonomie"? Wie funktioniert eigentlich diese "Wirtschaft" und was hat dies mit Politik zu tun? Wie kommt es zu Massenarbeitslosigkeit? Wie zu Kriegen? Lassen sich diese und andere Probleme im Rahmen dieser Wirtschaftsordnung lösen? Im welchem Verhältnis stehen Politik und Ökonomie?

Diesen und anderen Fragen wollen wir uns mit diesem Seminar annähern.

 Gegenstand des Seminars ist die Auseinandersetzung mit den ökonomischen Gesetzen und der Tätigkeit der Menschen und dem Wesen der kapitalistischen Ausbeutung - dem Grundwiderspruch des Kapitalismus.

Wir betrachten die Gesetze der Produktion und Reproduktion des materiellen Lebensunterhaltes (Produktion in engerem Sinne sowie Distribution, Zirkulation und Konsumtion) der Menschen, die Gesetze der Produktionsverhältnisse in ihrer Einheit mit den Produktivkräften. Es geht um Kapital und Arbeit, um die Hintergründe zum Kapital- und ArbeitnehmerInnen - Kreislauf.

Das Seminar richtet sich in erster Linie an jüngere KollegInnen, die sich mit dem Thema bisher noch nicht auseinandergesetzt haben.

DM 50,-- TeilnehmerInnen - Gebühr


  Die Seminare finden im Landkreis Hameln-Pyrmont statt. Sie beginnen am Freitag und enden am Sonntag nachmittag. Für die Teilnahme ist eine rechtsverbindliche Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung hat spätestens 3 Wochen vor Seminarbeginn zu erfolgen. Nach Anmeldung erfolgt die Zusendung der TN-Unterlegen wie der Anreisebeschreibung. Die Seminare werden von der Arbeit und Leben in Kooperation mit der Antifaschistischen Aktion Hameln-Pyrmont durchgeführt.

Treffpunkt zur Abfahrt: 16.30 Uhr, Parkplatz der Sumpfblume (in Hameln) Freitag, den 00.00.2000

Für die Teilnahme ist eine vorherige schriftlich verbindliche Anmeldung an: Antifaschistische Aktion Hameln-Pyrmont, Postfach 100801, 31758 Hameln erforderlich.

 


A n m e l d u n g

Hiermit melde ich __Personen zu der Veranstaltung am ____________ zum

Thema _____________________ an.


Name___________________ Vorname_____________________


Str._____________________ Plz________ Ort____________________


Telefon__________________ Anruf von _______ bis _______ Uhr möglich


Fax______________________________ E-Mail____________________________


Der Teilnahmebeitrag beträgt DM      Pro Person. Der Betrag wird auch bei Nichtteilnahme fällig. Der Preis beinhaltet die Unterbringung/Frühstück und die Seminarteilnahme. Fahrtkosten entstehen zusätzlich.


________ ____________________ __________________________________
Datum Ort Unterschrift (bei Minderjährigen der gesetzliche Vertreter)

Die Anmeldung bitte rechtzeitig an folgende Anschrift senden:

Antifa Hameln-Pyrmont, Postfach 100801, 31758 Hameln


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Arbeit und Leben Niedersachsen e.V. statt. Nach der Anmeldung werden TN - Unterlagen sowie Anreisebeschreibung zugesandt.
 

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Datum der letzten Änderung: 17.05.01